Selbständige Publikationen zum Werk

Kristin Teuchtmann: "Wir suchen Verlorenes immer am falschen Ort". Zum Werk Anna Mitgutschs – Eine Monographie. Diss. Phil. Universität Salzburg, 2002

Katherine Elizabeth Evans: "Das Politische ist nicht anders erlebbar als privat": A Study of Anna Mitgutsch’s Fiction and its Portrayal of Austrian Society. Diss. Phil. University of Bangor, 2003

Porträtheft Die Rampe. Mit Aufsätzen von Helmut Frielinghaus, Sidney Rosenfeld, Wolfgang Hackl, Gunnhild Schneider, Kristin Teuchtmann, Kate Evans, Konstanze Fliedl, Hans Ulrich Probst, Günther Höfler, Alfred Pittertschatscher. Linz 2004.

Anna Mitgutsch: Hrsg. Kurt Bartsch und Günther A. Höfler. Dossier Band 28. Graz (Groschl Verlag) 2009

 


Rezensionen

 



Interview

Günther A. Höfler: Ideologie interessiert mich nicht. In: Deutsche Bücher. Forum für Literatur. Jg.32, 2002/Heft 1

Tanja Kröni: Sprache als Ersatz für verlorenes Heimatgefühl. In: Tachles 29. 20.7.2001


 

Rezensionen

Zu "Familienfest": (Auswahl)

Münchner Merkur: Ednas letzte Zeremonie. 21.8.03

Nürnberger Nachrichten: Suche nach Heimat und Glück. 29.8.03

Wiener Zeitung: Genealogisches Gewimmel. 12.9.03

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die unmögliche Glücksaufgabe. 17.10.03

Die Furche: Aber sie lebten nicht in Amerika: 20.11.03

www.literaturhaus.at/rez/Mitgutsch_familienfest 5.12.03

Jüdische Allgemeine: Der Clan der Leondouris. 27.11.03

Frankfurter Rundschau: Netzwerkdenken. 8.10.03

Tagesanzeiger: Drei Tage für ein Jahrhundert. 17.1.04

Der Standard. Album: Vom Glück des Erinnerns. 16.8.03


Zu "Haus der Kindheit": (Auswahl)

Pressestimmen zu Haus der Kindheit:

"Ich habe dieses Buch wegen Haider, wegen des österreichischen Themas gelesen, dann alles von ihr mit unglaublicher Begeisterung gelesen... zurück bleibt wirklich große Literatur... Eines der beeindruckendsten Bücher, seit langem..." Peter Hamm, Literaturclub (DRS_SF/3sat)

"Mein Gott, dachte ich, schon wieder so eine sentimentale Geschichte der deutschen Vergangenheit, aber dann war ich weggerissen, das Buch reißt einen weg - es ist beklemmend und einnehmend". Daniel Cohn-Bendit im Literaturclub

"Ihr Ton ist viel authentischer, verglichen mit Bernhard Schlink, was die geschichtliche Thematik angeht - einfach grandios" (Gabriele von Arnim im Literaturclub)

"Anna Mitgutsch schreibt über den Riß, der sich zwischen Privatheit und Öffentlichkeit auftut, zwischen Streben nach Glück und Zerbrechen an gesellschaftlichen Strukturen, die der Fürsorge und dem Mitleid abhold sind... ...gesellt ihm (Max) die Autorin eine Reihe von Personen zu, die vom Rand des Geschehens unmerklich ins Zentrum rücken, so daß sich die individuelle Geschichte zum Panorama einer Gesellschaft weitet.... ....auch wenn sich der Roman als Chronik eines Scheiterns lesen läßt, widerspricht er nicht der Hoffnung, daß noch nicht alles entschieden ist. ...Trotzdem ist der Roman mehr als nur eine notgedrungen elegische, auch bittere Darstellung der gescheiterten Annäherung an eine Gesellschaft, die mit der eigenen Geschichte schwer umzugehen versteht; Mitgutsch schreibt, parallel dazu, auch die Geschichte mehrer Menschen, die ungeachtet aller Schwierigkeiten und Widersprüche den festen Willen haben, aufeinander zuzugehen. In ihnen ist, als Möglichkeit, die Kraft angelegt, sich über die Verhältnisse zu erheben.
... Tatsächlich ist es der Autorin gelungen, in der fortgesetzten Enteignung jüdischen Besitzes Spuren der Aneignung zu sichern, und in der Sehnsucht nach Behausheit die Ahnung von einem Zuhause." (Erich Hackl in Literatur und Kritik, Mai 2000)

"Hier entfaltet sich das "Haus der Kindheit" zu einem meisterlichen Prosawerk, das vieles zugleich ist: ein beklemmender Gesellschaftsroman, der in der österreichischen Provinz spielt und den Widerstreit von all
den Honoratioren, Geschäftsleuten, Redaktoren, aufmüpfigen Jungen, von bornierten Vertuschern und bornierten Aufklärern in ein schmerzliches Licht der Vergangenheit taucht; ein politischer Roman, der anhand des Rechtsstreits um einen arisierten Besitz die österreichische Misere sichtbar macht, die zwischen persönlicher Verdrängung und amtlicher Erledigung immer wieder aufbricht..." (Karl Markus Gauß in NZZ, 31.5.2000)

"Mitgutsch erzählt die Geschichte jüdischer Bürger, die der sogenannten "Endlösung" entkamen und nach dem Zusammenbruch des Hitlerregimes in ihre österreichische Heimat vorübergehend oder entgültig zurückkehrten. Spitzer, der sich weigert, Nichtjuden Gojim zu nennen, der eine Ehe gewagt hat, in der Religionsfreiheit herrscht, erscheint wie ein geistiger Nachkomme Nathan des Weisen, allerdings in einer Welt, die Nathans Botschaft vergessen hat..." (Walter Hinck in FAZ, 28.4.2000)

"Der Spießrutenlauf "in den Amtsräumen von Gerichtsbeamten", die davon ausgehen, "Rein rechtlich seien seine Ansprüche nicht nachvollziehbar", ist nur einer der überaus authentisch gelungenen Erzählstränge.... So gesehen ist es ein Entwicklungsroman eines Mannes und der Beziehung zu seiner Geburtsstadt, die er erkundet..." (Ellen Presser in Allgemeine Jüdische Wochenzeitung (Berlin/München), 17.8.2000)

"Darüber hinausgehend weist das Buch eine politische Dimension auf, die gerade unter den derzeitigen Verhältnissen nicht hoch genug geschätzt werden kann. Auf unpathetische, aber gerade deshalb umso überzeugendere
Weise zeigt A.Mitgutsch die verheerenden Folgen der hierzulande so gern praktizierten schlampigen Verhältnisse bei der Aufarbeitung der Nazizeit..." (Bruno Lässer in Vorarlberger Nachrichten, 14.5.00)

Platz 1 auf der Bestenliste des SW-Funks im August 2000

Allgemeine Jüdische Wochenzeitung: Auf der Suche nach der Vergangenheit. 17.8.00

Süddeutsche Zeitung: Die Sehnsucht der Heimatlosen. 22./23.7.00 www.literaturkritik.de

Die Furche: Exemplarisches Wiedersehen. 4.5.00
Literatur und Kritik: Ahnung von einem Zuhause. Mai 2000
Neue Zürcher Zeitung: Photographierte Sehnsucht. 31.5.00
Der Standard: Zögerliche Heimkehr. 19.2.00
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Im verlorenen Paradies. 28.4.00

 



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