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Günther A. Höfler: Ideologie
interessiert mich nicht. In: Deutsche Bücher. Forum
für Literatur. Jg.32, 2002/Heft 1
Tanja Kröni: Sprache als Ersatz
für verlorenes Heimatgefühl. In: Tachles 29.
20.7.2001
Zu "Familienfest":
(Auswahl)
Münchner Merkur: Ednas letzte
Zeremonie. 21.8.03
Nürnberger Nachrichten: Suche
nach Heimat und Glück. 29.8.03
Wiener Zeitung: Genealogisches Gewimmel.
12.9.03
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die
unmögliche Glücksaufgabe. 17.10.03
Die Furche: Aber sie lebten nicht in
Amerika: 20.11.03
www.literaturhaus.at/rez/Mitgutsch_familienfest
5.12.03
Jüdische Allgemeine: Der Clan
der Leondouris. 27.11.03
Frankfurter Rundschau: Netzwerkdenken.
8.10.03
Tagesanzeiger: Drei Tage für ein
Jahrhundert. 17.1.04
Der Standard. Album: Vom Glück
des Erinnerns. 16.8.03
Zu "Haus der Kindheit":
(Auswahl)
Pressestimmen zu Haus der Kindheit:
"Ich habe dieses Buch wegen Haider,
wegen des österreichischen Themas gelesen, dann
alles von ihr mit unglaublicher Begeisterung gelesen...
zurück bleibt wirklich große Literatur...
Eines der beeindruckendsten Bücher, seit langem..."
Peter Hamm, Literaturclub (DRS_SF/3sat)
"Mein Gott, dachte ich, schon
wieder so eine sentimentale Geschichte der deutschen
Vergangenheit, aber dann war ich weggerissen, das Buch
reißt einen weg - es ist beklemmend und einnehmend".
Daniel Cohn-Bendit im Literaturclub
"Ihr Ton ist viel authentischer,
verglichen mit Bernhard Schlink, was die geschichtliche
Thematik angeht - einfach grandios" (Gabriele von
Arnim im Literaturclub)
"Anna Mitgutsch schreibt über
den Riß, der sich zwischen Privatheit und Öffentlichkeit
auftut, zwischen Streben nach Glück und Zerbrechen
an gesellschaftlichen Strukturen, die der Fürsorge
und dem Mitleid abhold sind... ...gesellt ihm (Max)
die Autorin eine Reihe von Personen zu, die vom Rand
des Geschehens unmerklich ins Zentrum rücken, so
daß sich die individuelle Geschichte zum Panorama
einer Gesellschaft weitet.... ....auch wenn sich der
Roman als Chronik eines Scheiterns lesen läßt,
widerspricht er nicht der Hoffnung, daß noch nicht
alles entschieden ist. ...Trotzdem ist der Roman mehr
als nur eine notgedrungen elegische, auch bittere Darstellung
der gescheiterten Annäherung an eine Gesellschaft,
die mit der eigenen Geschichte schwer umzugehen versteht;
Mitgutsch schreibt, parallel dazu, auch die Geschichte
mehrer Menschen, die ungeachtet aller Schwierigkeiten
und Widersprüche den festen Willen haben, aufeinander
zuzugehen. In ihnen ist, als Möglichkeit, die Kraft
angelegt, sich über die Verhältnisse zu erheben.
... Tatsächlich ist es der Autorin gelungen, in
der fortgesetzten Enteignung jüdischen Besitzes
Spuren der Aneignung zu sichern, und in der Sehnsucht
nach Behausheit die Ahnung von einem Zuhause."
(Erich Hackl in Literatur und Kritik, Mai 2000)
"Hier entfaltet sich das "Haus
der Kindheit" zu einem meisterlichen Prosawerk,
das vieles zugleich ist: ein beklemmender Gesellschaftsroman,
der in der österreichischen Provinz spielt und
den Widerstreit von all
den Honoratioren, Geschäftsleuten, Redaktoren,
aufmüpfigen Jungen, von bornierten Vertuschern
und bornierten Aufklärern in ein schmerzliches
Licht der Vergangenheit taucht; ein politischer Roman,
der anhand des Rechtsstreits um einen arisierten Besitz
die österreichische Misere sichtbar macht, die
zwischen persönlicher Verdrängung und amtlicher
Erledigung immer wieder aufbricht..." (Karl Markus
Gauß in NZZ, 31.5.2000)
"Mitgutsch erzählt die Geschichte
jüdischer Bürger, die der sogenannten "Endlösung"
entkamen und nach dem Zusammenbruch des Hitlerregimes
in ihre österreichische Heimat vorübergehend
oder entgültig zurückkehrten. Spitzer, der
sich weigert, Nichtjuden Gojim zu nennen, der eine Ehe
gewagt hat, in der Religionsfreiheit herrscht, erscheint
wie ein geistiger Nachkomme Nathan des Weisen, allerdings
in einer Welt, die Nathans Botschaft vergessen hat..."
(Walter Hinck in FAZ, 28.4.2000)
"Der Spießrutenlauf "in
den Amtsräumen von Gerichtsbeamten", die davon
ausgehen, "Rein rechtlich seien seine Ansprüche
nicht nachvollziehbar", ist nur einer der überaus
authentisch gelungenen Erzählstränge.... So
gesehen ist es ein Entwicklungsroman eines Mannes und
der Beziehung zu seiner Geburtsstadt, die er erkundet..."
(Ellen Presser in Allgemeine Jüdische Wochenzeitung
(Berlin/München), 17.8.2000)
"Darüber hinausgehend weist
das Buch eine politische Dimension auf, die gerade unter
den derzeitigen Verhältnissen nicht hoch genug
geschätzt werden kann. Auf unpathetische, aber
gerade deshalb umso überzeugendere
Weise zeigt A.Mitgutsch die verheerenden Folgen der
hierzulande so gern praktizierten schlampigen Verhältnisse
bei der Aufarbeitung der Nazizeit..." (Bruno Lässer
in Vorarlberger Nachrichten, 14.5.00)
Platz 1 auf der Bestenliste des SW-Funks
im August 2000
Allgemeine Jüdische Wochenzeitung:
Auf der Suche nach der Vergangenheit. 17.8.00
Süddeutsche Zeitung: Die Sehnsucht
der Heimatlosen. 22./23.7.00 www.literaturkritik.de
Die Furche: Exemplarisches Wiedersehen.
4.5.00
Literatur und Kritik: Ahnung von einem Zuhause. Mai
2000
Neue Zürcher Zeitung: Photographierte Sehnsucht.
31.5.00
Der Standard: Zögerliche Heimkehr. 19.2.00
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Im verlorenen Paradies.
28.4.00
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